Mittwoch, 8. Juli 2009

und alles ist gleich wie immer. nur besser.




am samstag war es wieder einmal soweit: diese veranstaltung, die es geschafft hat meine assoziationen zu 2 der 4 jahreszeiten gänzlich zu ändern(sommer=sil nicht ferien, winter=sil nicht weihnachten), ging in die nächste runde. ausnahmsw
eise hatte ich diesmal in der woche keine horror-film artigen albträume mit schauplatz petes scheune. die vorfreude war trotzdem sehr groß.

ankunft beim pete war um halb 7. mitgenommen hatte ich die sophia und den gerald. für beide das erste sil. haben sich aber doch ganz gut eingelebt (trotz der auffallenden negation der konzerte). der gerald hat sogar holz geholt für das feuer. und die sophia...die sophia hat versucht eine wette zu gewinnen. hats aber nicht. schade. hätts ihr gegönnt.


war auch da

it took us quite a long time, but finally we made
nine inch negl stop his music career and start a new
one as cook

begonnen hat das programm des abends dann mit einer vernissage von deren extravaganz leute wie nitsch nur träumen können. die auktion der bilder die nach den bands statt fand bewies ein weiteres mal, was wir eh schon alle wissen, nämlich dass die finanzkrise nur eine weitere dieser lügengeschichten von den kommunisten ist.

sil-festival:
nach jahren der korrektheit nun doch im sell-out angekommen?

der fotograf und eines seiner model
nach bieten via telefon holte er sich die bilder dann
wenigstens persönlich ab


musikalisch begann der abend mit ugly valentine. eigentlich ist alles optimal verlaufen: ich hab zwar die hälfte des auftritts verpasst, wurde aber tortzdem nciht vom richard verprügelt. find ich gut

ugly valentine

danach gings schon weiter mit phillip manfred & patrick johann. es wäre wohl verwegen gewesen auch nur eine spur weniger freak von den beiden zu erwarten. ich fands aber gut, obwohl das einzige woran ich mich bei den auftritt noch genau errinnern kann der überforderte gesichtsausdruck von der sophia war.

erm ja weiß nicht was ich dazu noch sagen soll...

weiter gings mit mile me deaf. gerüchteweise hab ich ja nach dem auftritt das erste mal an dem abend fast geweint. kann ich nicht bestätigen. berechtigt wäre es trotzdem gewesen. ganz ganz toller auftritt. gleich nachher alles von mile me deaf gekauft, was es um geld zu kaufen gab. auch diese kleine ep die mir als dankeschön dafür dass ich sie erworben habe, gleich das cd laufwerk meines laptops kaputt gemacht hat (ok es war vorhersehbar, dass das nicht funktionieren würde, aber ich habe atm keinen cd spieler und wollte mir die unbedingt anhören)

i love wolgang möstl
i love mile me deaf

weiter gings mit rika. die mir durchaus wieder gut gefielen. hab sie ja nur einmal in der alten besetzung gesehen und an den auftritt keine errinnerungen mehr. ist mir aber eigentlich auch egal. die neue besetzung gefällt mir. und den xchris am schlagzeug zu sehen macht mich ja sowieso glücklich (dont ask me why, but thats just the way it is). aja und der weni hat ne nummer gesungen. fand ich auch gut.



als nächste band folgten die sex jams. davor beobachtete ich aber noch die orgie im swimming pool. brutal.obszön.nicht für meine unschuldigen augen geeignet.schnell mit weihwasser auswaschen.passt fertig.jetzt bin ich bereit.
die sex jams hab ich ja noch nie vorher gesehen. die erwartungshaltung war trotzdem oder vielleicht gerade deshalb sehr hoch. ich wurde auch absolut nicht enttäuscht. das war ohne frage eines der besten konzerte, das ich jemals in der scheune gesehen habe. so viel energie. so verdammt viel energie. flash. verwirrter guzy der nach dem konzert der sophia versucht klar zu machen wie großartig das gerade war. ich habs damals nicht geschafft und schaff es jetzt schon gar nicht. vielleicht auch gut so.




so etwas wie der headliner des abends waren dann picture eyes. ich sah die herren aus der steiermark zum mittlerweile dritten mal und diesmal gefielen sie mir noch besser als damals auf der tweety party (beim konzert in wien war ich leider aufgrund der doch schon fortgeschrittenen stunde sehr müde). ein konzert wie es sein muss: nackte männeroberkörper. schweiß. lautes geschrei. noch mehr schweiß. noch mehr nackte männeroberkörper. tanz. tanz. ellbogen im gesicht. schmerz ignorieren. weiter bewegen. einfach großartig.



danach spielten noch p,tmHo!. ich hab sie leider nicht ganz gesehen. das was ich sah war aber schön. hat gefallen.

als schönste aller sil traditionen war dann natürlich der weni mit einem dj set dran. es gebe wohl keine untreffendere formulierung als zu sagen, dass der abend damit ausklang. denn zwischen my bloody valentine, sonic youth, britney spears, treibendem electro und lady gaga gibt es keine zeit still zu stehen. es lebe der exzess. es lebe der alkohol. es lebe der verrückte tanz fern ab von jedem credibility gedanken. es lebe das sil! und außerdem arbeit nervt.


zum abschluss: vielen dank an den gogo für die fotos. bis auf foto 2,3 und 4 sind alle von ihm. danach wurden sie von mir auf die gewohnte schwarzweiß art verschandelt. dafür entschuldige ich mich.whatever.

empfehlung zum dienstag:

nur noch ein halbes jahr bis zum wintersil. freuen sie sich!

2 Kommentare:

  1. Haha, jaja die Schwarz-Weiß-Manie. Sie sei dir verziehen, du musst schliesslich ja eine einheiltiche Linie in den Blog reinbringen, da hat Farbe nichts verloren!

    Ich komm nicht drum herum mal wieder meine 0,02 Euro gegen deinen Kopf zu werfen:

    -> "nämlich dass die finanzkrise nur eine weitere dieser lügengeschichten von den kommunisten ist" -- ja, dem mag wohl so sein, aber als ihnen klar wurde, was sie getan haben, haben sie sie wieder verboten! ->
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,629415,00.html

    -> "hab sie ja nur einmal in der ursprünglichen besetzung gesehen und an den auftritt keine errinnerungen mehr." -- das liegt daran, dass es auf keinen fall nach 2007 gewesen sein dürfte ;)

    -> ansonsten ist dem review nichts mehr beizumengen. man wird nur regelrecht etwas wehmütig, dass es jetzt wieder ein halbes Jahr dauert.

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  2. guzy nervt! yeah yeah yeah yeah yeah!

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