Mittwoch, 20. Mai 2009

Mission accomplished

Unvorstellbare Euphorie nach stundenlangem harten Kampf

Aber lieber alles der Reihe nach.
Es war schön in Graz. Ich bin um 9 angekommen von dort führte mich der
 Clemens zum Schlossberg, wo wir dann 2 stunden da saßen un
d die Geschichte des Orts recherchierten (naja der clemens hat sich dabei eher hervorgetan als ich). Dank dieses einsatzes wissen wir jetzt, dass der Schlossberg die sicherste Festung der Welt war(!) und niemals eingenommen wurde (!) und erst als die franzosen drohten wien zu zerstören von den grazern selbst zerstört wurde (!). Da haben wir wieder mal was dazu gelernt.
Danach gings zur Wohnung, wo ich dem clemens zeigte, wie man herr der ringe spielt. Der wahre anspruchsvolle teil des graz ausflugs wartete aber noch: 

Kuchenbacken

also jetzt nicht dieser gutbürgerlicher zeitvertreib den ihr meint, sondern das unvorstellbar herausfordernde minispiel bei super mario party 2.  selbstbewusst hatten wir unsere computergeg
ner mario und luigi auf extrahard eingestellt nur um dann eine niederlage nach der anderen zu kassieren. womit diese dämlichen italonullen, aber nicht gerechnet haben, war das durchhaltungsvermögen von zwei jungen typen aus graz bzw. st. pölten. Vom ehrgeiz ergriffen und ohne konkreten plan, was man denn sonst mit dem rest des nachmittags tun solle, gaben wir nicht auf und schafften es nach über 2 stunden (ein spiel dauert 30 sekunden...ihr könnt auch die anzahl der versuche ungefähr ausrechnen) endlich zu gewinnen. FUCK YOU TECHNIK! FUCK YOU MARIO! FUCK YOU LUIGI! 

Overviewing his empire

danach sahen wir uns noch 2 folgen my name is earl an und um 17.30 stieg ich schon wieder in den zug richtung wien, weil ja noch ein arenabesuch auf mich wartete. die zug fahrt war sehr angenehm: blixa bargeld texte lesen/musik hören (tocotronic, my bloody valentine, bat for lashes, yo la tengo)/im abteil mit sehr hübschem mädchen, das die ganze fahrt kein wort sagte....eine perfekte zugfahrt (bis auf die tatsache, dass ich kei
nen stift zum schreiben mit hatte).

ich kam nur um ein paar minuten zu spät in die arena und sah dort drei sehr gute konzerte. das letzte von pink mountaintops leider nicht ganz, weils dann schon eng wurde mit dem letzten zug. 
ganz ganz gut: Tara Jane O´Neil (TJO)


stellenweise noch besser: Mirah

Kontrastprogramm zu den sehr intimen Auftritten davor: 
stephen mcbean und seine pink mountaintops
Canadian IndieRock mit Hang zur opulenz und psychedelic

und zum abschluß und weil es sich vom aufbau so anbietet:

die empfehlung zum mittwoch: besorgt euch das neue (dritte) album von pink mountaintops "outside love". sehr schönes album! habs zwar selbst erst 2mal gehört, gefällt mir aber bisher sehr gut. 


1 Kommentar:

  1. Ich hab mir ja vorgenommen mir endlich einen Konzertplaner zu basteln, damit ich Arsch nicht ständig alle Konzerte verpenn.
    Nachdem ich es aber bis heute noch nicht geschafft habe mich dazu durchzuringen les ich ab jetzt einfach bei dir immer nach was ich verpasst habe. Ist vermutlich eh genauso gut.

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